Stromaustausch zwischen Bayern und Hessen: Bundesnetzagentur genehmigt Trassenkorridor für Fulda-Main-Stromleitung
Bonn - Die Bundesnetzagentur hat den gesamten Verlauf des Stromtrassen-Korridors für die Fulda-Main-Leitung von Mecklar (Hessen) nach Bergrheinfeld West (Bayern) beschlossen. Bei der Fulda–Main-Leitung handelt es sich um eine Freileitung mit der Option einer Teilerdverkabelung in einzelnen Abschnitten. Sie soll ab 2031 als 380-kV-Wechselstromleitung den Stromaustausch zwischen Hessen und Bayern verbessern. Bild: © Tennet
Die geplante Höchstspannungsleitung ist insgesamt ca. 150 Kilometer lang und in zwei Abschnitte A und B unterteilt. Den Abschnitt A verbindet die Umspannwerke Mecklar und Dipperz in Hessen. Die Umsetzung erfolgt als Netzverstärkung zu der bestehenden 380-kV-Bestandsleitung. Den Verlauf des 53 Kilometer langen Trassenkorridors hat die Bundesnetzagentur bereits beschlossen und das Ergebnis am 02.01.2024 bekannt gegeben. Nach Abschluss der Bundesfachplanung erfolgt nun das Planfeststellungsverfahren.
Den Abschnitt B verbindet das Umspannwerk Dippertz in Hessen (südöstlich von Fulda), und endet am Umspannwerk Bergrheinfeld West (Bayern), südwestlich von Schweinfurt. Den Verlauf für diesen Trassenkorridor (Abschnitts B) hat die Bundesnetzagentur heute (21.08.2024) festgelegt. Nach Abschluss der Bundesfachplanung folgt wie beim Abschnitt A nun das Planfeststellungsverfahren. In diesem Planungsschritt legt die Bundesnetzagentur den genauen Leitungsverlauf und die technische Ausführung der Stromleitung fest.

© IWR, 2026
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21.08.2024



