Statkraft und WSW vereinbaren Solar-PPA: Statkraft liefert jährlich 18,2 GWh Solarstrom an Wuppertaler Stadtwerke für Industriekunden
Düsseldorf - Das norwegische Energiekonzern Statkraft und die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) haben ein mehrjähriges Power Purchase Agreement (PPA) für Solarstrom unterzeichnet.
Seit Anfang 2026 liefert Statkraft bis einschließlich 2028 jährlich 18,2 Gigawattstunden an die WSW Energie & Wasser AG. Der Strom stammt aus den bayerischen Solarparks Höflas 1 und 2 mit einer installierten Gesamtleistung von 17,4 Megawatt.
Die WSW beliefern mit dem Grünstrom unter anderem Industriekunden wie die Bayer AG. Ziel ist es, den CO2-Fußabdruck an deutschen Standorten zu senken. Zugleich soll die vereinbarte Preisstruktur angesichts volatiler Energiemärkte Planungssicherheit schaffen und einen marktbasierten Anlagenbetrieb ohne EEG-Unterstützung ermöglichen.
„Solche PPA-Verträge ermöglichen uns eine verlässliche und zugleich zukunftsorientierte Beschaffung erneuerbarer Energien. Sie bilden eine solide Grundlage, um kaufmännische Anforderungen mit einem wachsenden Engagement für Umwelt- und Klimaschutz zu verbinden", sagt Tobias Wendisch, Leiter Energiehandel und Controlling bei der WSW Energie & Wasser AG. Mit Statkraft habe man einen verlässlichen Partner an seiner Seite.
Auch Statkraft betont die strategische Bedeutung der Vereinbarung. „Mit den Wuppertaler Stadtwerken arbeiten wir bereits langjährig erfolgreich zusammen. Dieses PPA festigt unsere Partnerschaft. Wir ermöglichen es regionalen Versorgern, ihren Industriekunden echte Mehrwerte zu bieten - Grünstrom, Preisstabilität und Planbarkeit“, erklärt Patrick Koch, Head of German Origination.
Die 2024 in Betrieb genommenen Solarparks befinden sich in Bayern. An den Projekten ist die ÖKORENTA Gruppe beteiligt, die auch die kaufmännische Betriebsführung übernimmt.
© IWR, 2026
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