PNE legt Anleihe auf: PNE AG plant 65 Millionen Euro für Refinanzierung und Projektgeschäft
Cuxhaven - Die PNE AG will ihre Finanzierungsstruktur mit einer neuen Unternehmensanleihe stärken. Wie der börsennotierte Projektentwickler mitteilte, hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats die Emission einer Anleihe mit einem Volumen von bis zu 65 Mio. Euro beschlossen. Die Anleihe soll noch im zweiten Quartal 2026 begeben werden. Es ist bereits die vierte Anleihe, die PNE in den vergangenen 13 Jahren begibt.
Die Schuldverschreibungen haben eine Laufzeit vom 18. Juni 2026 bis zum 18. Juni 2031. Vorgesehen ist ein Zinssatz in einer Spanne zwischen 6,75 und 7,75 Prozent. Der finale Kupon soll voraussichtlich am 11. Juni festgelegt werden. Begleitet wird die Emission von der IKB Deutsche Industriebank AG. Zudem ist eine Einbeziehung der Anleihe in den Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse geplant. Parallel startet ein Umtauschangebot für Investoren der bestehenden Anleihe 2022/2027. Das öffentliche Angebot richtet sich an Anleger in Deutschland, Österreich und Luxemburg.
PNE bezeichnet die Transaktion als „vorzeitige Refinanzierung der Unternehmensanleihe 2022/2027". Ziel sei insbesondere „die Verbesserung der Finanzierungsstruktur, insbesondere der Fälligkeitenstruktur des Fremdkapitals". Darüber hinaus soll der Emissionserlös „für allgemeine Zwecke des operativen Geschäfts" genutzt werden. Genannt werden unter anderem die Projektentwicklung sowie Zwischenfinanzierungen bei der Realisierung von Projekten.
„Durch die Anleihe bilden wir ein solides Fundament zur Realisierung unserer Wachstumsoptionen. Wir können dadurch weiterhin Mittel für die Entwicklung der Projektpipeline sowie die Zwischenfinanzierung von Projekten einsetzen. Das stärkt nachhaltig unseren Handlungsspielraum bei der Umsetzung unserer Strategie Focus & Deliver“, so Heiko Wuttke, CEO der PNE AG.
© IWR, 2026
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