Offshore-Windenergie und Wasserstoff: Aqua Ventus und DWV vereinbaren Kooperation
Berlin - Der Aqua Ventus Förderverein e.V. und der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) e.V. wollen künftig enger zusammenarbeiten, um die Wind-Wasserstoff-Produktion mit Offshore-Windparks inklusive der notwendigen Infrastrukturen in der Nordsee voranzutreiben.
Einen entsprechenden Kooperationsvertrag haben die beiden Institutionen im letzten Monat unterzeichnet. Darin bekräftigen sie eine enge Zusammenarbeit bei der politischen Ausgestaltung von Vorschlägen für den zügigen und investitionssicheren Hochlauf der Offshore-Wind-Wasserstoff Erzeugung in der deutschen Nordsee sowie des Offshore-Pipelinetransports von grünem Wasserstoff im europäischen Verbund.
Übergreifendes Ziel von Aqua Ventus und DWV ist es, bis 2035 die regulatorischen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Mitglieder der beiden Institutionen eine Erzeugungsleistung von mindestens 10.000 MW (10 GW) für grünen Wasserstoff aus Offshore- Windenergie in der Nordsee installieren und eine dazugehörige Transportinfrastruktur errichten und betreiben können.
„Wir sind uns sicher, dass diese Zielsetzung einen entscheidenden Beitrag für eine versorgungssichere und wirtschaftliche erneuerbare Energieversorgung der deutschen Wirtschaft und für unsere Bürger:innen leisten wird. Gemeinsam werden wir die deutsche Energiewende zum Erreichen der notwendigen Klimaziele vorantreiben“, so der DWV-Vorstandsvorsitzende Werner Diwald.
„Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages ist der Aqua Ventus Förderverein nun mit Unterstützung des DWV als starkem Partner im politischen Berlin vertreten. Dies ist für die zukünftigen Herausforderungen wichtiger denn je“, ergänzt der 1. Vorstandsvorsitzende von Aqua Ventus Jörg Singer.
© IWR, 2026
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