Offener Brief: Verein fordert Steuer auf CO2
Freiburg - Bundeswirtschaftsminister Altmaier lehnt in einer Rede bei der Jahreskonferenz SINTEG-Projekte am 6.Juni 18 in Berlin einen allgemeinen CO2-Preis für alle fossilen Energieträger in Verbindung mit einer Reform derzeitigen Abgabensystems im Energiebereich ab. Das teilte der Verein für eine nationale CO2-Abgabe mit.
Nach Meinung des CO2-Abgabe- Vereins ist ein einheitlicher CO2-Preis über alle Sektoren aber ein besonders geeignetes Instrument für die anstehenden Aufgaben Kohleausstieg und Sektorkopplung sowie für die Einhaltung der Ziele des KLimaschutzplans 2050. Die Verteuerung von Wärmeenergie und die Verbilligung von Strom durch eine am CO2-Emissionsgehalt ausgerichtete aufkommensneutrale Reform der Energieabgaben würden einen wichtigen ökonomischen Impuls zur allgemeinen Effizienzsteigerung und zur Kopplung von Strom- und Wärmesektor mittels Strom aus erneuerbaren Energien setzen, so der Verein. Die neue "Kohleausstiegskommission" biete dafür eine gute Gelegenheit, das Thema einer allgemeinen CO2-Bepreisung ausführlich zu erörtern.
© IWR, 2026
EU-Parlament und Rat wollen fairen Klimaschutz: EU stärkt neues Emissionshandelssystem für Gebäude und Verkehr vor Start 2028
Scatec-Aktie profitiert: Scatec startet Bau von 120-MW-Solarkraftwerk in Tunesien
Nel-Aktie im Minus: Nel-CEO Håkon Volldal kündigt Rücktritt an
Trend zum integrierten Energiesystem: Sun Energy XT präsentiert Gesamtlösung für Solarstrom, Speicher und E-Mobilität
Energie mit Signalwirkung beim BVB: Weltgrößte Solaranlage auf Stadiondach liefert Solarstrom für Borussia Dortmund
Das könnte Sie auch noch interessieren
Original-Pressemitteilungen Energiewirtschaft
Energie-Jobs im Berufsfeld "Wasserstoff"
Klimawandel: Klimaerwärmung gab es schon mal, aber kein 7 Mrd. Menschen
18.06.2018



