Modularer Stromspeicher: Tesvolt stellt skalierbare Heim- und Gewerbespeicher-Lösung vor
Lutherstadt Wittenberg - Der Hersteller von Stromspeichern Tesvolt hat auf der ees Europe in München seinen neuen modularen Stromspeicher „Taytan“ vorgestellt. Die stapelbare Lösung eignet sich für kleinere Gewerbebetriebe ebenso wie für den Wohnungsbau.
Jedes Batteriemodul hat eine Leistung von 6,25 kW und eine Speicherkapazität von 6,25 kWh. Der Tesvolt Taytan startet bei drei Modulen, was einer Gesamtleistung von 18,75 kW entspricht. Insgesamt zehn Module können ohne externe Verkabelung aufeinander gesteckt werden, so dass der neue Stromspeicher eine Gesamtleistung von 62,5 kW und eine Gesamtkapazität von 62,5 kWh erreichen kann. Bis zu vier Taytan-Stromspeicher können parallel über einen Wechselrichter betrieben werden.
Der Taytan wird in Tesvolts neuer Gigafabrik in Wittenberg produziert. Durch die europäische Fertigung ist der Speicher förderfähig – in Österreich etwa mit bis zu 20 % Bonus ab dem 23. Juni 2025. Simon Schandert, CTO und Mitgründer der TESVOLT AG, geht davon aus, dass andere europäische Länder folgen. Trotz Fertigung in Deutschland bleibt das System laut Tesvolt preislich wettbewerbsfähig, auch gegenüber asiatischen Produkten. „Das schaffen wir, weil wir in unserer neuen Gigafab in Wittenberg in hoher Stückzahl produzieren können und ausgeklügelte Fertigungsprozesse entwickelt haben“, erklärt Schandert.
Besonderen Fokus legt Tesvolt auf das Thema Cybersicherheit: Die Integration von Infineon-Chips schützt vor Bedrohungen im Zusammenhang mit der zunehmend relevanten Cybersicherheit im Kontext kritischer Infrastrukturen. Des Weiteren punktet der Speicher mit robuster Bauweise (IP55) und einer passiven Kühlung, bei der die Batteriemodule ihre Wärme an das Metallgehäuse abgeben und so über die Umgebungstemperatur gekühlt werden. Der Speicher kann bei Außentemperaturen von -20 bis 50 °C betrieben werden und ist für den Außeneinsatz geeignet. Eine Performance-Garantie über zwölf Jahre rundet das Angebot ab. Der Produktionsstart ist noch für 2025 geplant.
© IWR, 2026
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