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Grüner Wasserstoff: Uniper und Hafen Rotterdam starten Machbarkeitsstudie

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Düsseldorf - Der Energieversorger Uniper und der Hafenbetrieb Rotterdam streben die Produktion von grünem Wasserstoff im großen Maßstab an. Zu diesem Zweck ist eine Machbarkeitsstudie zur Realisierung auf dem Industrie- und Hafengebiet Maaslavke geplant.

Es wird angestrebt, 2025 eine Wasserstoffanlage mit einer Kapazität von 100 MW auf dem Gelände von Uniper zu bauen und deren Kapazität im Endeffekt auf 500 MW zu erweitern. Die Machbarkeitsstudie soll bereits im Sommer 2021 abgeschlossen werden.

Andreas Schierenbeck, CEO von Uniper: „Unser Standort auf der Maasvlakte ist perfekt dazu geeignet, grünen Wasserstoff im großen Maßstab herzustellen. Hier kommt alles zusammen: große Mengen an erneuerbarer Energie, die erforderliche Infrastruktur sowie Kunden aus der Industrie. Man kann sich für die Produktion von grünem Wasserstoff kaum einen besseren Ort vorstellen."

Nach der kürzlich erfolgreich abgeschlossenen Präqualifikation für das IPCEI-Programm (Important Projects of Common European Interest) der EU steht nun die konzeptionelle Gestaltung im Vordergrund. Evaluiert werden die Absatzmärkte im Hafengebiet Rotterdam, aber auch in Deutschland. Auf lange Sicht sei auch eine Anbindung via Pipeline an große Industriekomplexe in Nordrhein-Westfalen (NRW) möglich.

© IWR, 2021

08.02.2021