Grüner Wasserstoff: RWE tritt „European Clean Hydrogen Alliance“ bei
Essen - Die jüngst gegründete „European Clean Hydrogen Alliance” ist Teil der europäischen Wasserstoffstrategie. Sie setzt sich für einen ambitionierten Ausbau der Wasserstoff (H2)-Nutzung bis 2030 ein.
Dabei soll die Produktion von grünem Wasserstoff aus erneuerbaren Energien ausgebaut werden. Gleichzeitig sollen die Nachfrage aus Sektoren wie Industrie und Verkehr sowie der Transport und die Verteilung von H2 gefördert werden.
Vor dem Hintergrund der strategischen Ausrichtung mit einem starken Fokus auf dem Ausbau erneuerbarer Energien wird sich der Energiekonzern RWE an der von der EU-Kommission initiierten Allianz beteiligen und hat seinen Beitritt erklärt.
Wasserstoff bietet aus Sicht von RWE große Chancen für die Energiewende und auch für das Unternehmen selbst. Neben EE-Kapazitäten zur Erzeugung von Regenerativ-Strom als Basis für die Herstellung von grünem Wasserstoff verfügt RWE über das Know-how und geeignete Standorte, um H2 etwa in Elektrolyseuren selbst herzustellen. Über das Handelsgeschäft und die eigenen Gasspeicher bieten sich zudem Optionen, um potenziellen Abnehmern Wasserstoff bedarfsgerecht bereitzustellen, so RWE.
Die EU will mit der European Clean Hydrogen Alliance ihre weltweite Führungsrolle im Bereich Wasserstoff ausbauen. Dies soll zum EU-Ziel beitragen, bis 2050 klimaneutral zu werden.
© IWR, 2026
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12.08.2020



