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Forschung: Neues Kompetenzcluster für Batterien der nächsten Generation

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Berlin - Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) startet einen neuen Kompetenzcluster für Festkörperbatterien. Ziel des mit rund 16 Millionen Euro geförderten Clusters ist es, die Grundlagen von Festkörperbatterien zu erforschen und die gewonnenen Erkenntnisse direkt in die Anwendung zu bringen. Bei der Festkörpertechnologie, die als nächste Generation von Batterien gilt, wird ein fester und kein flüssiger Elektrolyt verwendet. Dadurch können beispielsweise in der Elektromobilität deutlich höhere Reichweiten von über 500 km und schnelleres Laden im Minutenbereich bei gleichzeitig erhöhter Sicherheit erreicht werden, teilte das BMBF mit.

Im Mittelpunkt steht dabei die systematische Erforschung der benötigten Materialien für die neuen Batterien, ihrer Eigenschaften und ihrer Herstellung. Dazu bündelt das BMBF in dem neuen Cluster die Kapazitäten von 14 Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland. Koordiniert wird der Cluster durch Prof. Dr. Jürgen Janek von der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Der Cluster wird durch einen Managementkreis unterstützt, dem Vertreter der Clusterpartner und der Industrie angehören.

Weitere Bausteine der Batterieforschungsstrategie des BMBF sind neben dem neuen Cluster (FestBatt) die "Excellent Battery Zentren" und der Kompetenzcluster zur Batteriezellproduktion (ProZell) sowie die in Planung befindliche "Forschungsfabrik Batterie". Weiter konzipiert das BMBF derzeit gemeinsam mit dem BMWi einen "Aktionsplan Batterie Innovativ - Batterieforschung und Batteriezellfertigung in Deutschland".

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08.10.2018