Energiespeicher: TU Bergakademie Freiberg forscht an neuen Recyclingverfahren
Freiberg - Mit der steigenden Nutzung von Energiespeichern rücken neue und umweltfreundliche Recyclingtechnologien stärker in den Fokus. Wissenschaftler/innen der TU Bergakademie Freiberg arbeiten im Verbundprojekt Recycalyse an derartigen Verfahren.
Moderne Energiespeichersysteme bestehen aus einer Brennstoffzelle, in der mit Hilfe bestimmter Katalysatoren Wasserstoff und Sauerstoff produziert werden. Bisher bestehen diese Katalysatoren hauptsächlich aus seltenen und „kritische Rohstoffen“ wie zum Beispiel Ruthenium, Iridium oder Platin.
Im europäischen Verbundprojekt Recycalyse forschen Wissenschaftler/innen am Institut für Nichteisen-Metallurgie und Reinststoffe (INEMET) der TU Bergakademie Freiberg an nachhaltigen, innovativen Recyclinglösungen zur Wiedergewinnung kritischer Rohstoffe aus bereits verbrauchten Katalysatoren, die auf lange Sicht unsere Ressourcen schonen.
Das Projekt Recycalyse wird vom Dänischen Technologischen Institut geleitet und von 10 weiteren Partnern (TU Bergakademie Freiberg, Fraunhofer ICT, Sustainable Innovations, Vertech Group, TWI, Danish Power Systems, Universität Bern, Prüfrex, HyCentA Research GmbH und Accurec) gebildet.
Das internationale Verbundprojekt wird mit 5,5 Millionen Euro aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm Horizont 2020 der Europäischen Union im Rahmen der Zuschussvereinbarung Nr. 861960 unterstützt.
© IWR, 2026
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12.05.2020



