Energiespeicher-Offensive: Verbund kooperiert mit Fluence beim Bau von Batteriespeichern in Deutschland
Wien /Erlangen - Der österreichische Energiekonzern Verbund baut seine Aktivitäten im Bereich Großbatteriespeicher in Deutschland weiter aus. Gemeinsam mit Fluence, einem weltweit führenden Anbieter von Energiespeicherlösungen, entstehen zwei neue Projekte mit einer Gesamtleistung von über 92 MW und einer Speicherkapazität von 186 MWh.
In Weißenthurm-Kettig im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz ist ein 50-MW-Speicher mit 100 MWh vorgesehen, in Elsterberg-Coschütz im Vogtlandkreis in Sachsen ist ein weiteres System mit 42,9 MW und 86,5 MWh geplant. Bei beiden Standorten setzen die Unternehmen auf einen modularen Systemansatz zur besseren Skalierbarkeit und Netzintegration.
Fluence wurde laut Verbund aufgrund der umfangreichen und globalen Erfahrung in der Lieferung von Großbatteriespeichern für Energieversorger sowie der fundierten Kenntnisse über die regulatorischen Rahmenbedingungen und spezifischen Anforderungen in Deutschland für die beiden Projekte ausgewählt.
„Zuverlässige Partner wie Verbund und Fluence sind entscheidend für die erfolgreiche Entwicklung und Umsetzung von Energiespeicherprojekten, die den Anforderungen der neuen Bundesregierung und der Bundesnetzagentur gerecht werden. Die Zusammenarbeit mit Fluence freut uns, da wir gemeinsam die Herausforderungen der Energiewende in Deutschland angehen“, so Karl Potz, Leiter Batteriespeichersysteme bei Verbund.
Verbund betreibt bereits heute Batteriespeicher mit 110 MW Leistung und 130 MWh Speicherkapazität an über einem Dutzend Standorten in Deutschland und plant, bis 2030 rund 1.000 MW (1 GW) zu erreichen. Neben dem Betrieb fokussiert sich das Unternehmen auf die intelligente Vermarktung seiner Speicher mit eigens entwickelten Handelsalgorithmen – ein Beitrag zu Versorgungssicherheit und Effizienz auf allen Energiemärkten.
Die Aktie des RENIXX-Konzerns Verbund notiert aktuell bei einem Kurs von 65,40 Euro. Verglichen mit dem Kurs zum Jahreswechsel ist dies ein Minus von etwa 6 Prozent.
© IWR, 2026
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