Elektroauto: BMW will eigene Batterien entwickeln - E-Motor ohne seltene Erden
München - Die BMW Group setzt ihre Elektromobilitäts-Strategie konsequent um. Künftig bündelt das Unternehmen in einem neuen Kompetenzzentrum seine Technologiekompetenz rund um die Batteriezelle. BMW investiert in den Standort in den nächsten vier Jahren 200 Millionen Euro und beschäftigt dort 200 Mitarbeiter. Anfang 2019 wird das Zentrum eröffnet.
In den Forschungseinrichtungen analysieren die Fachbereiche das Zelldesign und die Zelltechnologie. Darüber hinaus bauen sie Prototypen künftiger Batteriezellen auf. BMW erwirbt sich so Build-to-Print-Kompetenz und kann als Auftraggeber die Batteriezelle nach exakten Produktvorgaben und Spezifikationen fertigen lassen.
Derzeit entwickelt BMW für 2021 die bereits fünfte Generation ihres E-Antriebs, in der das Zusammenspiel aus E-Motor, Getriebe, Leistungselektronik und dazugehöriger Batterie weiter optimiert ist.
Ein weiteres BMW-Highlight ist, dass der E-Motor ohne seltene Erden auskommt. Damit macht sich BMW unabhängig von deren Verfügbarkeit.
© IWR, 2026
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