Batteriespeicher-Offensive: BW ESS und Zelos planen 1,5 GW BESS-Projekte in Ostdeutschland
Zürich/Berlin – Deutschland gilt als einer der attraktivsten Batteriespeicher-Märkte (BESS) Europas. Treiber sind regulatorische Reformen, ein geplanter Kapazitätsmarkt sowie eine hohe Marktdynamik. Laut einer Analyse von Frontier Economics könnten großskalige BESS-Projekte einen volkswirtschaftlichen Mehrwert von rund 12 Milliarden Euro generieren.
Die beiden Unternehmen BW ESS und Zelos Energy Developments haben angekündigt, in diesem dynamischen Marktumfeld gemeinsam ein umfassendes Portfolio netzgebundener Batteriespeicherprojekte in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt mit einer Gesamtleistung von 1,5 GW zu entwickeln. Die Standorte befinden sich strategisch günstig in der Regelzone des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz. Sie sollen im Zeitraum 2025 bis 2027 baureif werden.
Im Rahmen der Partnerschaft übernimmt Zelos die Bereiche Flächensicherung, Netzanschlüsse sowie Genehmigungsmanagement. BW ESS verantwortet Engineering, Bau, Beschaffung, Projektfinanzierung und Erlösstrukturierung. Die Entwicklung erfolgt unter Einhaltung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien (ESG) in enger Zusammenarbeit mit den Standortkommunen.
Die Zusammenarbeit stellt einen wichtigen Schritt zur Stärkung der Speicherinfrastruktur in Deutschland dar und hat nach Angaben der Unternehmen Potenzial für weiteres Wachstum.
BW ESS ist ein international tätiger Eigentümer und Betreiber von Batteriespeicherlösungen mit Hauptsitz in Zürich. Das Unternehmen arbeitet in der Regel mit lokalen Entwicklungspartnern zusammen und ist aktiv in Großbritannien, Australien, Italien, Deutschland und Schweden. Es betreibt derzeit BESS-Projekte mit einer Gesamtkapazität von über 500 MWh, hat Projekte mit einer Kapazität von mehr als 1 GWh im Bau und verfügt über eine umfassende Entwicklungspipeline. Zelos Energy Developments ist ein in Berlin ansässiger Projektentwickler und Asset-Manager. Das Unternehmen entwickelt Projekte mit Fokus auf großskalige Batteriespeichersysteme.
© IWR, 2026
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