Autoindustrie: Altmaier gibt eine Milliarde Steuermittel für Batteriezellen-Fertigung
Berlin - Geht es um die Zukunft von Elektroautos und insbesondere um die Produktion von Batteriezellen, dann war die Autoindustrie einschließlich der Zulieferer-Industrie bisher zurückhaltend bis ablehnend. Doch Bundeswirtschaftsminister Altmaier (CDU) hat einen eigenen Plan fund will den Aufbau einer Batteriezellenfertigung für die E-Mobilität in Deutschland und Europa vorantreiben, notfalls mit Steuermitteln. In einem Thesenpapier wurden die ersten Detailinformationen bekannt gegeben.
Darin wird das Ziel festgelegt, bis 2030 rund 30 Prozent der weltweiten Nachfrage nach Batteriezellen aus deutscher und europäischer Produk-tion zu beliefern. Um dieses Ziel zu erreichen, will das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) bis 2021 eine Milliarde Euro an Subventionen für den Aufbau einer Batteriezellproduktion in Europa bereitstellen. Die Bundesregierung wird zudem im Rahmen der Förderung deutsche Unternehmen unterstützen, die mit europäischen Partnern kooperieren.
Altmaier zeigte sich zuversichtlich, dass sich um die Jahreswende 2018/2019 ein erstes Batteriezellkonsortium in Deutschland etablieren wird. Das Interesse aus der Industrie, daran teilzunehmen, werde immer größer, heißt es. Die beteiligten Unternehmen verhandelten daher derzeit mit Neu-Interessenten über die Möglichkeiten zur Beteiligung an dem Konsortium, so das BMWi.
© IWR, 2026
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16.11.2018



