Ausblick 2020: Batterie-Hersteller Akasol erwartet dynamische Geschäftsentwicklung
Darmstadt - Der deutsche Entwickler und Hersteller von Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batteriesystemen für Busse, Nutzfahrzeuge, Schienenfahrzeuge, Industriefahrzeuge, Schiffe und stationäre Anwendungen Akasol hat die Zahlen für das Geschäftsjahr 2019 vorgelegt.
Die Umsatzerlöse des Unternehmens haben sich im Vergleich zum Vorjahr 2019 um rund 120 Prozent auf 47,6 Millionen Euro (Mio. Euro) mehr als verdoppelt (2018: 21,6 Mio. Euro). Damit hat Akasol die im November 2019 auf 43 bis 46 Mio. Euro angepasste Umsatzprognose leicht übertroffen.
Aufgrund von Einmalaufwendungen sowie den vorgezogenen, zielgerichteten Ausgaben zur Vorbereitung auf das weitere Unternehmenswachstum lag das bereinigte EBIT des Akasol-Konzerns im Rahmen der korrigierten Erwartungen bei -2,4 Mio. Euro. Das entspricht einer bereinigten EBIT-Marge von -5,1 Prozent, so das Unternehmen. Der Hauptgrund für das negative Unternehmensergebnis waren die im 4. Quartal kurzfristig reduzierten Abnahmemengen zweier Serienkunden, die sich zum Teil in das Geschäftsjahr 2020 verschoben haben. Dies hatte der Vorstand im Rahmen der angepassten Prognose Ende 2019 bereits angekündigt.
Für das Jahr 2020 geht Akasol unter der Annahme einer Erholung des wirtschaftlichen Umfelds von einer positiven und dynamischen Geschäftsentwicklung und einer starken zweiten Jahreshälfte aus. Zwar sieht der Batteriehersteller diese Gefahr derzeit nicht, allerdings könne die aktuelle Covid-19-Pandemie die Geschäftstätigkeit des Konzerns auch erheblich beeinträchtigen. Eine verlässliche Prognose für das Geschäftsjahr 2020 kann daher aktuell nicht getroffen werden und soll vorgelegt werden, sobald die Auswirkungen von Covid-19 mit hinreichender Sicherheit abgeschätzt werden können.
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