PNE startet mit kräftigem Ergebnisplus ins Jahr 2026 – Umsatz und EBITDA steigen deutlich
Strategisch setzt PNE künftig verstärkt auf den Ausbau integrierter Energielösungen und netzdienlicher Anwendungen. Im Fokus stehen Windenergie an Land, Photovoltaik und Batteriespeicher. Parallel treibt das Unternehmen sein Transformationsprogramm „Focus & Deliver“ voran, mit dem Ziel einer schlankeren Kostenstruktur und stärkeren Ausrichtung auf skalierbare Projektentwicklung sowie internationale Service- und Betriebsmodelle entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Starkes erstes Quartal 2026: Ergebnis springt deutlich an
Die PNE AG ist operativ deutlich verbessert in das Jahr 2026 gestartet. Im ersten Quartal legte der Umsatz kräftig auf 56,2 Mio. Euro zu (Q1 25: 27,9 Mio. Euro). Auch das normalised EBITDA stieg deutlich auf 17,9 Mio. Euro (Q1 25: 3,6 Mio. Euro). Die Gesamtleistung erhöhte sich auf 68,9 Mio. Euro (Q1 25: 55,7 Mio. Euro).
Wesentliche Treiber sind laut NE erfolgreiche Projektverkäufe sowie verbesserte Windverhältnisse, die zu einer höheren Windstromproduktion beigetragen haben. Das EBIT drehte ebenfalls deutlich ins Positive und lag bei 3,2 Mio. Euro nach -7,3 Mio. Euro im Vorjahr.
CEO Heiko Wuttke betont die operative Dynamik: „Wir sind gut in das Jahr 2026 gestartet. Insbesondere die Projektverkäufe sowie die gegenüber dem Vorjahr besseren Windverhältnisse haben zu dieser positiven Entwicklung beigetragen.“
Projektpipeline stabil bei über 21 GW – Genehmigungen nehmen zu
Die Projektentwicklung bleibt ein zentraler Wachstumstreiber. Die Pipeline lag zum Ende des ersten Quartals bei 21,7 GW und damit nahezu stabil gegenüber dem Jahresende 2025 (Q1 25: 21,8 GW). Während die Wind-Onshore-Pipeline mit 14,6 GW unverändert blieb, verringerte sich der PV-Anteil leicht auf 7,1 GWp.
Gleichzeitig konnte PNE im Quartal neue Genehmigungen für 14 Wind- und Solarprojekte mit einer Gesamtleistung von 335,9 MW sichern. In Deutschland befinden sich zudem acht Windparks mit insgesamt 122 MW im Bau, darunter vier Dienstleistungsprojekte.
Im Bereich Stromerzeugung profitierte das Unternehmen von besseren meteorologischen Bedingungen. Die Stromproduktion stieg auf rund 262 GWh nach 197 GWh im Vorjahr.
Auch der Servicebereich entwickelt sich positiv: Das betreute Auftragsvolumen im Betriebsmanagement stieg auf rund 3.234 MW nach 3.103 MW zum Jahresende 2025. Insbesondere das internationale Geschäft gewinnt dabei an Bedeutung.
Transformationsprogramm läuft - Jahresprognose bestätigt
Neben dem operativen Wachstum treibt PNE sein Transformations- und Kostenreduktionsprogramm „Focus & Deliver“ weiter voran. Ziel ist eine fokussiertere Organisation mit klarer Ausrichtung auf Windenergie an Land, Photovoltaik sowie Batteriespeicherlösungen (BESS). Zudem rückt das Unternehmen integrierte Energielösungen und netzdienliche Anwendungen stärker in den strategischen Mittelpunkt.
Die starke operative Entwicklung spiegelt sich in der bestätigten Prognose wider. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet der Vorstand weiterhin ein normalised EBITDA zwischen 110 und 140 Mio. Euro. „Unser guter Start ins Jahr sowie die Fortschritte in allen Segmenten stimmen uns zuversichtlich für den weiteren Jahresverlauf“, so Wuttke.
© IWR, 2026
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