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Solarfirma kooperiert mit koreanischem Autobatterie-Hersteller

San Francisco – Der Markt für Energiespeicher im Haushalt wächst dank rasant fallender Preise für Speicher und Solarmodule. Das sorgt mitunter für ungewöhnliche Allianzen. Das US-Solarunternehmen Sunrun kooperiert mit dem weltgrößten Hersteller von Autobatterien aus Korea.

Sunrun Inc und LG Chem aus Korea haben eine Partnerschaft im Batteriesektor angekündigt. Es geht um Speicherlösungen für Haushalte in den USA. Das gaben die Unternehmen am Mittwoch (26.10.16) bekannt.

Hocheffiziente Batterien für Sunruns Solarspeicher
Sunrun wird von LG hocheffiziente Lithium-Ionen-Batterien „RESU“ abnehmen und in den Solarspeicher Sunrun BrightBox integrieren. Der Speicher richtet sich insbesondere an Wohnhäuser mit Photovoltaik-Anlagen. Die Nutzung soll sowohl die Stromkosten für die Verbraucher senken als auch die Energie-Infrastruktur in den USA verbessern, so Sunrun. Das Unternehmen will LGs Batterien über seine Verteilplattform AEE Solar der gesamten Solarindustrie in den USA anbieten.

LG Chem ist der weltgrößte Batteriehersteller im Autosektor und beliefert einen Großteil der bedeutendsten Automarken der Welt. Mit der Partnerschaft erweitert LG seine Speichertechnologie in den Endverbrauchermarkt für Wohngebäude.

Sunrun: Markt wächst mit "halsbrecherischer" Geschwindigkeit
Der US-Vertrieb sieht im Speichermarkt beutende Wachstumsmöglichkeiten. „Der Markt für Energiespeicher wächst mit halsbrecherischer Geschwindigkeit“, kommentiert Michael Grasso, Chief Marketing Officer bei Sunrun. „Wir sind gespannt auf LGs Batterie-Technik - die Beste in der Klasse - den Heimbesitzern anbieten zu können“, so Grasso weiter. „Sunrun versteht die Bedeutung, den Konsumenten durch Solarspeicher die Kontrolle über ihre Energieversorgung zu geben“, pflichtet Wonjoon Suh, Global Marketing Department und Leiter der ESS-Batterie Abteilung LG Chem bei.

Aktie schwächelt
Sunrun ist im internationalen Aktienindex der Regenerativen Energiewirtschaft, dem RENIXX World, gelistet. Die Aktie von Sunrun konnte allerdings im Handel Mittwoch nach der Veröffentlichung nicht von der Nachricht profitieren. Im Gegenteil: Das Papier verbilligte sich um über sieben Prozent. Ende 2015 wurde die Aktie noch zu einem Kurs von über 13 Euro gehandelt, doch das Papier hat vor allem zu Jahresanfang 2016 kräftig an Wert verloren. Seit Februar bewegt sich die Aktie in einer Bandbreite von vier bis acht Euro seitwärts. Aktuell kostet die Aktie gut fünf Euro.

© IWR, 2016




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