News: Energiespeicher
Fraunhofer-Studie: Bio-Treppe im Gebäude-Modernisierungsgesetz führt ins Nichts - viele Gasnetze vor Stilllegung
München – Das neue Gebäude-Modernisierungs-Gesetz (GModG) setzt auf steigende Biogas-Anteile, um Gasheizungen klimapolitisch tragfähig zu halten. Eine neue Studie des Fraunhofer IFAM im Auftrag des Umweltinstitut München und von GasWende zeigt jedoch: Die sinkende Gasnachfrage macht den Weiterbetrieb vieler Gasnetze unabhängig davon unwirtschaftlich. weiter...
StromVKG vor Bundestagsabstimmung: BEE kritisiert Nachbesserungen als unzureichend, BDEW sieht tragfähigen Kompromiss
Berlin – Der Bundestag soll heute in zweiter und dritter Lesung final über das Kapazitätsmarktgesetz StromVKG entscheiden, mit dem der Zubau gesicherter Leistung und damit die Versorgungssicherheit im Zuge der Energiewende abgesichert werden soll. Vor der Abstimmung bewerten Branchenverbände die zuvor von der Koalition vorgelegten Nachbesserungen am Gesetzentwurf gegensätzlich. weiter...
EU-Vorgaben zur Holznutzung: Bundeskabinett beschränkt EEG-Vergütung für Strom aus Rundholz
Berlin – Die energetische Verwertung von Holz steht zunehmend in Konkurrenz zur stofflichen Nutzung durch die Forst- und Holzindustrie. Das Bundeskabinett hat deshalb eine Reform der Biomasseverordnung beschlossen, die die EEG-Vergütung für Strom aus hochwertigen Holzsortimenten einschränkt und damit Vorgaben der EU-Richtlinie RED III in nationales Recht umsetzt. weiter...
Sachsen gegen PV im Wald: Bundesratsinitiative soll EEG-Vorrang kippen
Dresden – Sachsen will den Stellenwert des Waldschutzes gegenüber dem Ausbau erneuerbarer Energien im Genehmigungsrecht neu gewichten. Das sächsische Kabinett hat am 23. Juni beschlossen, eine Bundesratsinitiative einzubringen, die den Abwägungsvorrang für PV-Anlagen gegenüber Waldflächen im EEG 2023 streichen soll. weiter...
DWV fordert Wasserstoff-Mindestanteil bei geplanter Grüngasquote
Berlin – Die Bundesregierung will das Gebäudeenergiegesetz (GEG) überarbeiten und künftig als Gebäudemodernisierungsgesetz (GmodG) fortführen. Im Zuge der Reform wird auch die Einführung einer Grüngasquote diskutiert. Neben Biomethan könnte dabei auch grüner oder kohlenstoffarmer Wasserstoff auf die Quote angerechnet werden. Der Deutsche Wasserstoff-Verband (DWV) fordert nun eine verbindliche Teilquote für Wasserstoff innerhalb einer möglichen Grüngasquote, um den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft gezielt zu unterstützen. weiter...
BDEW kritisiert langsamen Wasserstoffhochlauf in Deutschland
Berlin – Die geplante Wasserstoffproduktion in Deutschland umfasst Projekte mit einer Leistung von knapp 12.000 Megawatt (MW), doch der Großteil befindet sich noch in der Planungsphase. Nach Angaben des ersten Wasserstoffmonitors des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sind bislang nur 44 Projekte mit einer Leistung von 181 MW in Betrieb. weiter...
Bundesregierung reformiert Nationalen Wasserstoffrat – stärkerer Fokus auf Markthochlauf und Wirtschaftlichkeit
Berlin – Die Bundesregierung hat eine Reform des Nationalen Wasserstoffrats (NWR) beschlossen und richtet das Beratungsgremium strategisch neu aus. Künftig sollen wirtschaftliche Fragestellungen beim Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft stärker in den Mittelpunkt rücken. Zudem wird das Mandat des Rates auf Wasserstoffderivate und weitere klimafreundliche Moleküle ausgeweitet. weiter...
Polen nimmt ersten Offshore Windpark in Betrieb: Windenergie-Studie zeigt große Potenziale und strukturelle Engpässe
Warschau – Die installierte Leistung der polnischen Onshore-Windenergie hat Ende 2025 die Marke von 11 GW überschritten. Das geht aus dem Bericht „Wind Energy in Poland 2026" hervor. Danach steht Polen an einem Wendepunkt: mit wachsenden Investitionen, aber auch strukturellen Engpässen, die das Tempo der Energiewende bestimmen werden. weiter...
BNetzA plant neue Netzentgelt-Systematik - Was sich für Solarbetreiber, Industrie, Speicher und Elektrolyseure ändern soll
Bonn - Die Bundesnetzagentur hat einen vorläufigen Zwischenstand zur Reform der Allgemeinen Netzentgeltsystematik Strom (AgNes) vorgelegt. Der Zwischenstand fließt in einen Festlegungsentwurf ein, der im Sommer 2026 konsultiert werden soll und die Kostenverteilung zwischen Haushaltskunden, Eigenstromerzeugern mit Netzanschluss (Prosumer), Industrie, Erzeugern, Speicherbetreibern und Elektrolyseuren neu regeln wird. weiter...
Gebäudemodernisierungsgesetz 2026: Hamburg will fossile Heizungen per Länderöffnungsklausel einschränken
Münster/Hamburg - Mit dem geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) gewinnt fossile Heizungstechnik gegenüber dem bisherigen Recht an Boden: Gas und Öl bleiben zunächst weitgehend uneingeschränkt zulässig, den Ländern fehlt die Handhabe dagegen. Hamburg will gegensteuern: SPD und Grüne fordern eine Länderöffnungsklausel, die faktisch Einschränkungen für fossile Heizsysteme ermöglicht. weiter...
Bund bereitet Rückzug aus Uniper vor – geordnete Reprivatisierung nach Krisenrettung 2022
Berlin/Düsseldorf – Die Bundesregierung leitet die Reprivatisierung des Energieversorgers Uniper ein. Das Bundesfinanzministerium veröffentlichte dazu am Dienstag eine Investorenanzeige in der Financial Times. weiter...
EU genehmigt deutschen Industriestrompreis – Entlastung für energieintensive Industrie ab 2026
Brüssel / Berlin - Die Europäische Kommission hat die Einführung eines Industriestrompreises in Deutschland beihilferechtlich genehmigt. Damit kann die Bundesregierung das Entlastungsinstrument für energieintensive Unternehmen wie geplant in den Jahren 2026 bis 2028 umsetzen. weiter...
Neues Heizungsgesetz: Der Clou mit den Öl- und Gasheizungen und der Bio-Treppe
Münster – Die Bundesregierung hat den Entwurf für das neue Heizungsgesetz – offiziell Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) – im Kabinett beschlossen. Die bislang geltende 65-Prozent-Regel für erneuerbare Energien im Gebäudebereich soll dabei formal entfallen. An ihre Stelle tritt ein gestuftes Modell, die sogenannte „Bio-Treppe", über das der Anteil erneuerbarer Energien bei Öl- und Gasheizungen schrittweise erhöht werden soll. weiter...
Gaskraftwerke: Bundeskartellamt warnt vor Wettbewerbsnachteilen bei Reiche-Plänen – Technologieoffenheit fehlt
Berlin – Das Bundeskartellamt hat deutliche Kritik am geplanten Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz (StromVKG) von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche geäußert. Nach Einschätzung der Wettbewerbsbehörde bleibt der aktuelle Gesetzentwurf hinter zentralen Anforderungen an ein wettbewerbliches und technologieoffenes Ausschreibungsdesign für neue Kraftwerkskapazitäten zurück. weiter...
UN-Klimachef: Fossile Energiekrise beschleunigt globalen Boom erneuerbarer Energien
Bonn/Paris – Das UN-Klimasekretariat (UNFCCC) hat angesichts globaler Krisen zu einer beschleunigten Energiewende aufgerufen. Bei der Eröffnung eines hochrangigen Energiedialogs im Rahmen der COP31 gemeinsam mit der Internationale Energieagentur (IEA) in Paris betonte Exekutivsekretär Simon Stiell die wachsenden wirtschaftlichen Risiken durch fossile Energien – und zugleich die zunehmende Dynamik beim Ausbau erneuerbarer Technologien. weiter...
CO2-Differenzverträge 2026: Bundeswirtschaftsministerium startet neue Gebotsrunde zur Dekarbonisierung energieintensiver Industrien
Berlin/Münster - Das BMWE hat das Gebotsverfahren 2026 für CO2-Differenzverträge gestartet. Für das Programm sind im Bundeshaushalt bis zu fünf Milliarden Euro vorgesehen. Es soll energieintensive Industrien beim Umstieg auf eine klimaneutrale Produktion unterstützen. Ziel ist es, Emissionsminderungen mit industrieller Wettbewerbsfähigkeit zu verbinden. weiter...
Atomenergie-Ausschuss nach Prüfung: Atomkraft in Norwegen derzeit nicht rentabel
Oslo – Norwegen soll vorerst nicht in die Kernenergie einsteigen, da deren Nutzung derzeit nicht rentabel ist. Zu diesem Ergebnis kommt ein staatlich eingesetzter Atomenergieausschuss. Sowohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als auch der lange Zeithorizont sprechen gegen eine kurzfristige Nutzung. weiter...
Weltpolitik: Irankrieg treibt erst die Ölpreise – RENIXX World zeigt, wann Erneuerbare Energien profitieren
Münster – Der Irankrieg bringt massive Veränderungen in der geopolitischen und energiewirtschaftlichen Architektur mit sich. Unterschiedliche Interessen der Staaten führen zu Verwerfungen, wie sie in der jüngeren Geschichte kaum dagewesen sind, und zu einem noch nicht absehbaren neuen Gleichgewicht der Kräfte. Der Prozess ist noch im Gange; energiepolitisch könnten am Ende die erneuerbaren Energien profitieren. weiter...
Was Wirtschaftsministerin Katherina Reiche überraschend auf einer Öl- und Gaskonferenz in den USA fordert
Münster – Der energiepolitische Kurswechsel der Bundesregierung wird immer offensichtlicher. Das zeigt sich besonders deutlich nach einem Auftritt von Katherina Reiche auf einer großen Öl- und Gaskonferenz in den USA. weiter...
Mehr Nachhaltigkeit und Effizienz im Fokus: ISFH erhält 6 Mio. Euro EFRE-Mittel für PV- und Wärmepumpen-Forschung
Hannover/Emmerthal - Innovative Energietechnologien sind ein Schlüssel zur europäischen Wettbewerbsfähigkeit und zur Versorgungssicherheit. Niedersachsen investiert jetzt gezielt in die Forschung für Photovoltaikmodule und Wärmepumpensysteme. Ein neues Projekt am Institut für Solarenergieforschung Hameln/Emmerthal setzt damit wichtige Impulse für die Energiewende. weiter...
Vertrauensverlust bei Stromspeichern: Speicherverband BVES kritisiert BNetzA und warnt - Hochlauf wird Stecker gezogen
Berlin - Der Bundesverband Energiespeicher Systeme e.?V. (BVES) warnt vor einer akuten Krise in der Speicherbranche. Aktuelle Äußerungen der Bundesnetzagentur (BNetzA) untergraben nach Ansicht des Verbands den gesetzlich verankerten Vertrauensschutz und könnten dem Hochlauf den Stecker ziehen und so den Aufbau dringend benötigter Flexibilitätskapazitäten in Deutschland massiv verzögern. weiter...
Katherina Reiche und der Mythos Solarförderung: Warum Betreiber keine 7 Cent pro Kilowattstunde staatliche Förderung erhalten
Münster – Mit dem geplanten Wegfall der staatlichen Förderung für kleine Solaranlagen durch Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche wird der Eindruck erweckt, dass der Staat dadurch massiv Geld einsparen könnte. Eine aktuelle Analyse, auf die das Handelsblatt verweist, legt dies nahe. Doch diese Rechnung greift zu kurz und geht nicht auf. weiter...
Iran-Konflikt treibt Öl- und Gaspreise: Deutsche Rohöl-Importe aus Nahost bleiben 2025 gering
Münster/Wiesbaden - Die Angriffe auf die Gas- und Ölproduktionsanlagen im Zuge des Iran-Konflikts in den Ländern des Nahen Osten und die Blockade der Straße von Hormus haben zu einem drastischen Anstieg der Öl- und Gaspreise geführt. In den Fokus rückt die Frage der Versorgungssicherheit und Importabhängigkeit. Für Deutschland zeigt die Statistik 2025: Nur ein kleiner Teil des Rohöls stammt aus der Region. weiter...
Solar-Mythos der Katherina Reiche: Warum die fixe Einspeisevergütung für Solaranlagen keine klassische Subvention ist
Münster - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche stellt die Förderung kleiner Photovoltaikanlagen infrage. In der politischen Debatte wird die feste Einspeisevergütung regelmäßig als staatliche Vollförderung dargestellt. Tatsächlich liegt die Vergütung für neue kleine Dachanlagen – je nach Anlagentyp – derzeit bei rund 7 bis 8 ct/kWh. Doch die Gleichsetzung mit einer klassischen Haushaltsförderung ist unvollständig, denn der eigentliche EEG-Vermarktungsmechanismus des Solarstroms wird fast immer ausgeblendet. weiter...
Neuer Brennstoffzwang im Heizungskeller: Warum das neue Heizungsgesetz niemandem hilft und Verbraucher wie Industrie ratlos lässt
Berlin – Die Bundesregierung hat nach monatelanger Verzögerung zentrale Eckpunkte für ein neues Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) vorgelegt. Politisch wird damit die Abschaffung des – rechtlich nicht eigenständig existierenden – sogenannten „Heizungsgesetzes“ angekündigt sowie die Schaffung eines neuen, technologieoffenen Rechtsrahmens für den Gebäudebestand. Statt zusätzlicher Klarheit wird vielmehr mit anhaltender Verunsicherung bei Heizungsbranche, Verbrauchern und Industrie gerechnet. weiter...
