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Lange Leitungen: 82 Prozent der Stromnetze sind in Deutschland unter der Erde

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Berlin - Die Stromnetze aller Spannungsebenen in Deutschland sind zusammen 1.837.495 Kilometer lang. Von diesen rund 1,84 Millionen Netzkilometern liegen mehr als 82 Prozent unter der Erde – nur rund 324.000 Kilometer sind Freileitungen. Das teilte der BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. mit.

Der größte Anteil der Netzlänge entfällt mit über 1,19 Millionen Kilometer auf die Niederspannungsebene, die vor allem Haushalte mit Strom versorgt. Das Mittelspannungsnetz ist rund 520.000 Kilometer lang und transportiert den Strom in Regionen, Städte oder auch zu großen Industriebetrieben. Die rund 86.100 Kilometer Hochspannungsnetze sowie die rund 36.700 Höchstspannungsnetze transportieren die Energie über große Distanzen durch die Bundesrepublik.

Zwischen 2007 und 2017 ist das Stromnetz um über 94.000 Kilometer gewachsen. Auf der Höchstspannungsebene, die für den Stromtransport von Nord nach Süd von zentraler Bedeutung ist, sind bisher jedoch gerade einmal etwas über 1.100 Netzkilometer hinzugekommen.

© IWR, 2018

04.12.2018