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PV-Stromspeicher

Mit Solarstromspeichern hat sich in den letzten drei Jahren in Deutschland aus einem Nischenprodukt ein neues Marktsegment entwickelt. Gestützt wird der Markt für Solarstromspeicher durch das KfW-Programm Erneuerbare Energien "Speicher“. Im Rahmen des Programms werden stationäre Batteriespeicher zur Verwendung in Kombination mit PV-Anlagen durch zinsgünstige Kredite sowie Tilgungszuschüsse gefördert.

Das Marktwachstum führt zu sinkenden Endkundenpreisen. Im Mittel liegt die jährliche Kostendegression von Speichersystemen bei 18 Prozent (LithiumIonen-Speicher) bzw. 5 Prozent (Bleisäure-Speicher). Der Einstieg von Automobilunternehmen in den Speichermarkt verstärkt die Erwartungshaltung auf künftige Preissenkungen, die aus Synergieeffekten mit dem Elektromobilitätssektor resultieren.

Zwischen Mai 2013 und Januar 2016 wurden etwa 34.000 dezentrale Solarstromspeicher mit einer kumulierten nutzbaren Speicherkapazität von über 200 MWh an die Niederspannungsnetze angeschlossen. Davon sind bislang etwa 10.000 Systeme im Rahmen des Monitorings des KfW-Programms Erneuerbare Energien "Speicher" registriert. Einen Überblick über die Anteile nach Herstellern gibt die nachfolgende Tabelle.


Marktanteile der Hersteller von geförderten PV-Speichern im KfW-Programm Erneuerbare Energien "Speicher"

Rang

Hersteller

Anzahl Marktanteil [%]
1 Sonnen 1.749 18,8
2 Senec 1.510  16,2
3 SMA 1.410  15,1
4 E3/DC 1.058  11,4
5 Nedap 473  5,1
6 LG 391  4,2
7 Samsung SDI 356  3,8
8 IBC 338  3,6
9 Varta 225  2,4
10 Fronius 222  2,4
11 Solarworld 168  1,8
12 RWE 151 1,6
13 Sony 142  1,5
14 Kostal 106  1,1
15 Neeovoltaic 102  1,1
16 Hoppecke 90  1,0
17 BAE 70 0,8
18 SolarInvent 66 0,7
19 BYD 65 0,7
20 Solarwatt 58 0,6
  Sonstige 558 6,0


Quelle: IWR, Daten: RWTH-Aachen, Stand Juni 2016