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Projekt HydrOB: Wasserstoff-Campus in Oberhausen gestartet

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Oberhausen - Die Nutzung von grünem Wasserstoff ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität. Doch noch steht der großflächige Einsatz in den Startlöchern. Mit dem Wasserstoff-Campus "HydrOB" (Campus for Hydrogen Technologies Oberhausen), das Anfang 2021 an den Start gegangen ist, soll sich das ändern.

Ziel ist es, Wasserstofftechnologien in Großindustrie, Handwerk sogar bis in private Haushalte bringen. Die Projektpartner sind breit aufgestellt. Sie stammen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommune.

"Ende 2020 haben wir das Oberhausener Wasserstoff-Projekt angestoßen. Lokale, regionale und global agierende Unternehmen engagieren sich als Partner – unser Projekt befindet sich auf einem guten Weg", erläutert Prof. Görge Deerberg vom Fraunhofer-Institut Umsicht und der Strategiedezernent der Stadt Oberhausen Ralf Güldenzopf, Gründungsmitglieder von »HydrOB«.

Mit dabei sind neben der Stadt Oberhausen die MAN Energie Solutions, OQ Chemicals, Emschergenossenschaft/Lippeverband (EGLV), die Gemeinschafts-Müll-Verbrennungsanlage Niederrhein GmbH (GMVA), die STOAG Stadtwerke Oberhausen GmbH, die Energieversorgung Oberhausen (evo), die Oberhausener Wirtschafts- und Tourismusförderung (OWT), die Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO) und das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT.

Der Wasserstoff-Campus Oberhausen soll die Ansiedlung sowohl von innovativen Start-ups und Unternehmen fördern als auch regionale Unternehmen dabei unterstützen, Wasserstofftechnologien optimal zu nutzen und damit die Transformation in eine Wasserstoffwirtschaft zu ermöglichen.

© IWR, 2021

25.02.2021