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Ideale Bedingungen: EWE und Uniper planen Wasserstoff-Hub in Niedersachsen

© Uniper, Philip Eiben© Uniper, Philip Eiben

Düsseldorf – Die Energieunternehmen EWE und Uniper planen im niedersächsischen Huntorf einen Wasserstoff-Knotenpunkt. Einen entsprechenden Vertrag haben beide Unternehmen jüngst unterzeichnet. Demzufolge planen sie in Huntorf mittels erneuerbarer Energie (Windstrom) Wasserstoff zu erzeugen, ihn dort zu speichern und Transportmöglichkeiten zu schaffen, um ihn der Industrie und dem Mobilitätssektor zur Verfügung zu stellen.

Für beide Unternehmen sind die Bedingungen ideal: Uniper betreibt am Standort Huntorf ein Druckluft-Speicherkraftwerk (CAES - Compressed Air Energy Storage) und EWE in unmittelbarer Nähe einen Erdgas-Kavernenspeicher. Dieser Kavernenspeicher kann perspektivisch auch für die Speicherung von Wasserstoff genutzt werden, teilte Uniper mit.

EWE sammelt aktuell in verschiedenen Projekten Erfahrungen zur Nutzung von Salzkavernen zur Wasserstoffspeicherung, beispielsweise im Forschungsprojekt HyCavMobil, Mit HyWays For Future wird bereits ein erster Markt für grünen Wasserstoff im Verkehrssektor aufgebaut.

Das Ausbaupotential des Standortes wird zurzeit auf bis zu 300 Megawatt geschätzt. Die einzelnen Ausbaustufen sollen sich am Wasserstoffabsatz orientieren. Ein Schwerpunkt der Projektentwicklung wird die enge Verzahnung der Kooperation mit den Wasserstoffkunden und deren Projekten vor Ort sein. Mitte des Jahrzehnts könnten erste Wasserstoffkunden versorgt werden, so Uniper.

© IWR, 2021

23.04.2021