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Biogasnutzung: Ökobit-Anlage produziert Energie und veredelt Dünger

© Ökobit GmbH© Ökobit GmbH

Föhren - Mit einer 75 kW Biogasanlage lassen sich Gülle, Mist und Futterreste aus der landwirtschaftlichen Produktion weiterverwerten. Neben der energetischen Nutzung kommt es bei der Biogasgewinnung auch zu einer Veredelung der eingesetzten Substrate. Das zeigt auch eine Biogasanlage des Anlagenherstellers Ökobit aus Föhren, die ein Biolandwirt in Spangenberg in der Nähe von Kassel errichtet hat.

Als Betreiber eines Biohofes darf der Landwirt keine mineralischen Dünger verwenden. Ein Hauptgrund für den Bau der Anlage war daher neben der energetischen Verwertung von Gülle und Mist die Verbesserung der Qualität des Wirtschaftsdüngers, so der Landwirt. Mit der Biogasanlage sei das Problem von Schwimmschichten im Lagerbehälter und einer schlechten Versickerung der Gülle aufgrund der Dickflüssigkeit in den Boden gelöst. Zudem sei der ausgegaste Gärrest, der jetzt als Dünger eingesetzt werde, wesentlich geruchsärmer als Rohgülle. Das schaffe eine bessere Akzeptanz für den Betrieb im Ort.

Die Ökobit Biogasanlage wurde in 10 Wochen gebaut. Plangemäß produzierte die Anlage aufgrund eines schnellen Aufheizprozesses mit Hilfe einer hochleistungsfähigen Edelstahl-Heizung bereits nach drei Wochen so viel Gas, dass das angeschlossene Blockheizkraftwerk (BHKW) in Betrieb genommen werden konnte.

© IWR, 2018

08.11.2018