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EnBW sorgt für mehr Autobahn-Stromtanken

Bonn/Karlsruhe – Der Autobahn-Raststätten-Betreiber Tank & Rast und der Energieversorger EnBW treiben gemeinsam den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge voran. Noch bis zum Ende des Jahres sollen an über 30 Autobahn-Raststätten in Baden-Württemberg Schnellladesäulen installiert werden.

An 34 Autobahn-Raststätten von Tank & Rast im "Ländle" sollen in den nächsten Monaten jeweils zwei Schnellladesäulen mit 50 Kilowatt (kW) Ladeleistung installiert werden. Eine spätere Aufrüstung auf 150 kW ist dabei möglich. Dazu haben die beiden Partner nun einen Kooperationsvertrag über die Errichtung und den Betrieb von Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge geschlossen.

Ziel für ganz Deutschland: Autobahn-Ladeinfrastruktur an rund 400 Standorten

EnBW übernimmt die Aufstellung der Ladesäulen sowie Service und Betrieb. Tank & Rast stellt die erforderlichen Flächen zur Verfügung. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat Tank & Rast deutschlandweit bereits über 50 Autobahnraststätten mit Schnelladestationen ausgestattet. Diese sind Teil einer geplanten Ladeinfrastruktur mit rund 400 Standorten an deutschen Autobahnen.
Christian Rau, Direktor Tankstellengeschäft bei Tank & Rast: „Die Kooperation mit der EnBW auf Autobahnraststätten in Baden-Württemberg ist eine wichtige Ergänzung zu unserem erfolgreichen Ausbauprogramm in Partnerschaft mit dem Bundesverkehrsministerium. Die Zusammenarbeit mit EnBW bekräftigt unser Ziel, ein zusammenhängendes Netz von modernen und typenunabhängigen Schnellladesäulen auf deutschen Autobahnen und damit eine verlässliche Ladeinfrastruktur mit attraktiven Services für unsere Kunden anzubieten.“

Keine Gedanken über Reichweite und Lademöglichkeiten

„Wir wollen das Aufladen von Elektroautos so schnell und für den Kunden so einfach wie möglich gestalten. Das gilt nicht nur für den Ladevorgang, sondern auch fürs Bezahlen. An den neuen Autobahn-Ladestationen in Baden-Württemberg können Fahrer von E-Autos deshalb nicht nur mit verschiedenen Ladekarten, sondern auch mit jeder EC- oder Kreditkarte zahlen, ohne vorherige Anmeldung“, erklärt Lars Walch, bei der EnBW verantwortlich für das E-Mobilitäts-Programm. „Unser Ziel ist, dass man mit dem E-Auto losfahren kann, ohne sich Gedanken über Reichweite und Lademöglichkeiten machen zu müssen – so, wie heute bei Autos mit Verbrennungsmotor.“

Schneller Tanken: Aufrüstung von 50 auf 150 kW vorgesehen

An den neuen Schnellladesäulen kann man während einer kurzen Rast beispielsweise ein Elektro-Fahrzeug mit einem Verbrauch von 15 Kilowattstunden (kWh) in weniger als zwanzig Minuten mit Energie für rund 100 Kilometer Weiterfahrt aufladen. In Zukunft wird es noch schneller gehen: Die installierte Ladeinfrastruktur der EnBW wird mit zusätzlichen Transformatoren so ausgelegt, dass sie künftig auf eine Leistung von 150 Kilowatt (KW) oder mehr aufgerüstet werden kann, sobald entsprechend ausgelegte Elektroautos verfügbar sind. Voraussichtlich ab 2018 werden die ersten Autobahn-Ladestationen auf 150 KW Leistung gebracht und der Pilotbetrieb gestartet. EnBW realisiert die Errichtung der insgesamt 68 Schnellladestationen im Rahmen eines von der Bundesregierung geförderten Forschungsvorhabens.

© IWR, 2016

21.09.2016

 




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