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Elektromobilität: Batterie-Dienstleister Better Place ist insolvent

Tel Aviv, Israel – Das Elektromobilitäts-Unternehmen Better Place aus Israel hat einen Insolvenzantrag gestellt. Ziel des Unternehmens war es, in Israel und weiteren Ländern eine flächendeckende Infrastruktur für den Massenbetrieb von Elektroautos aufzubauen. Die Geschäftsidee sah vor, dass Kunden ein Elektroauto eines beliebigen Herstellers kaufen und die ca. 10.000 Euro teure Batterie von Better Place mieten. Auf längeren Fahrten konnten die Kunden an dafür vorgesehen Stationen ihre leeren Akkus vollautomatisch gegen geladene Akkus austauschen. Nach Aussagen von Dan Cohen, CEO von Better Place, sei Israel das weltweit erste Land, in dem man wegen des flächendeckenden Versorgungsnetzes mit Batterie-Stationen ohne Einschränkung mit einem Elektroauto reisen könne.

Investoren verwehren Unterstützung
Anhaltende Finanzierungsprobleme haben im vergangenen Jahr u.a. dazu geführt, dass Firmengründer Schai Agassi das Unternehmen verlassen musste. Eine Wende zum Positiven gelang jedoch nicht. Die Umsätze reichten weiterhin nicht aus, um die operativen Kosten zu decken. Die Investoren waren am Ende nicht bereit, die für die weitere Fortführung des Betriebs benötigten finanziellen Mittel aufzubringen. Nach einem Bericht von Tagesschau.de belaufen sich die ausstehenden Verbindlichkeiten auf ca. 40 Mio. US-Dollar. Demgegenüber stehe eine Insolvenzmasse von ca. 9,5 Mio. US-Dollar. Unter dem Strich habe sich über die Jahre ein Gesamtverlust von mehr als 800 Mio. US-Dollar angehäuft.

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27.05.2013

 



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