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Karlsruher Institut tritt Forschungsverbund Erneuerbare Energien bei

Berlin - Der Forschungsverbund Erneuerbare Energien (FVEE) hat das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) als neue Mitgliedseinrichtung aufgenommen. Damit wir die Riege der Mitglieder um einen klangvollen Namen erweitert.

Der FVEE baut durch die KIT-Aufnahme die Kompetenzen für disziplinäre und interdisziplinäre Forschungsthemen der erneuerbaren Energien, der Energiespeicherung und der Energiesystemanalyse weiter aus. Das KIT wird sogar auch im Direktorium des FVEE vertreten sein.

FVEE begrüßt „starken Akteur der deutschen Energieforschungslandschaft“

Neue Mitglieder im FVEE-Direktorium werden im Rahmen der Aufnahme des KIT Prof. Dr. Holger Hanselka, Präsident des KIT und Prof. Dr. Thomas Wetzel, Sprecher des Bereichs Erneuerbare Energien am KIT. Der Sprecher des FVEE, Bernhard Milow vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), zeigt sich erfreut: „Das KIT ist ein starker Akteur der deutschen Energieforschungslandschaft und bietet in seinen Themen eine große Breite und exzellente Forschung.“ Viele Mitgliedseinrichtungen des FVEE hätten bereits eine langjährige Zusammenarbeit mit dem KIT aufgebaut, so Milow.

KIT im Energiesektor breit aufgestellt

Am KIT spielt das Thema Energieforschung eine große Rolle: Am KIT werden grundlegende und angewandte Forschung zu allen relevanten Energieformen für Industrie, Haushalt, Dienstleistungen und Mobilität verknüpft, heißt es in der Mitteilung des FVEE. Diese Vielfalt spiegele sich auch im Bereich der erneuerbaren Energien wider: Solar- und Windenergie, Bioenergie und Geothermie, die Einbettung in das Energiesystem der Zukunft, die Verknüpfung mit Speichern, Netzen und Mobilitätslösungen werden am KIT ganzheitlich erforscht. Das KIT ist die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft und sieht die drei Kernaufgaben Forschung, Lehre und Innovation sowie deren Verbindung als Mission. Mit rund 9.300 Mitarbeitern sowie 25 000 Studierenden zählt sich das KIT eine der großen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschungs- und Lehreinrichtungen in Europa.

KIT wird 14. FVEE-Einrichtung - ganzheitliche Antworten zu Energiewende-Fragen

Prof. Wetzel, Sprecher des Topics Erneuerbare Energien am KIT und neben KIT-Präsident Hanselka nun Mitglied des FVEE-Direktoriums, erklärte: „Um den Energiebedarf einer modernen Industriegesellschaft zunehmend mit erneuerbaren Energien zu decken, bedarf es vielfältiger technologischer Ansätze und intelligenter Vernetzung.“ Hanselka erklärte, gemeinsam mit den Partnern im FVEE im Rahmen der Energiewende ganzheitliche Antworten und umsetzbare Konzepte erarbeiten zu wollen.
Zu den Mitgliedsinstituten des FVEE zählen insgesamt 14 Forschungseinrichtungen in Deutschland. Das Spektrum reicht von den Fraunhofer-Gesellschaften ISE (Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE) IWES (Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik) auch zum Beispiel, das DBFZ (Deutsches Biomasseforschungszentrum), das ZSW (Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung) oder das Wuppertal Institut (Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie).

© IWR, 2017

31.01.2017

 




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