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Ballard Power und Audi verlängern Brennstoffzellen-Kooperation

Vancouver - Der kanadische Hersteller von Brennstoffzellen, Ballard Power Systems, und die VW-Tochter Audi kooperieren schon seit einigen Jahren. Jetzt wird der auslaufende Vertrag vorzeitig verlängert.

Seit 2013 arbeitet Ballard Power mit dem VW-Konzern zusammen, um Brennstoffzellen-Fahrzeuge zu entwickeln. Im Jahr 2016 hat Audi die Leitung des Programms Hy-Motion übernommen. Jetzt wurde eine 3,5 jährige Verlängerung des Programms bis 2022 vereinbart.

VW-Konzern und Audi AG verlängert HyMotion-Programm bis 2022

Das Hy-Motion Programm unterstützt Audi bei der Einführung seiner Kleinserienproduktion auf dem Gebiet der Brennstoffzellen-Fahrzeuge. Der Gesamtwert der Vertragsverlängerung wird voraussichtlich 80 bis 130 Mio. kanadische Dollar (62-100 Mio. US $) betragen, teilte Ballard Power mit. Das HyMotion-Programm umfasst die Entwicklung von Brennstoffzellen-Stacks sowie die Unterstützung des Systemdesigns für den Einsatz im Audi-Demonstrationsprogramm. Ballard-Ingenieure übernehmen dabei die kritischen Bereiche des Brennstoffzellen-Produktdesigns - einschließlich der Membranelektrodenanordnung (MEA), der Platten- und Stackkomponenten - und führen bestimmte Test- und Integrationsarbeiten durch.

Mehrere Konzeptstudien bereits vorgestellt

Im Rahmen des HyMotion-Prgramms des VW-Konzerns wurden bereits einige Konzept-Fahrzeuge mit Ballard Power entwickelt und in den vergangenen Jahren auf den Automobilmessen in Detroit und Los Angeles vorgestellt. Dazu gehören der Golf SportWagen HyMotion, der Passat HyMotion und der Audi A7 Sportback h-tron quattro.

© IWR, 2018

13.06.2018