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Gewerkschaften unterstützen Eon-RWE Transaktion

Münster - Die beiden Gewerkschaften ver.di und IG BCE begrüßen den Vertragsabschluss zwischen Eon und RWE. Auf diese Weise könnten beide Energieunternehmen ihre Geschäftsfelder gut ergänzen und sinnvoll neu ordnen.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) haben positiv auf den Tausch der Geschäftsaktivitäten zwischen RWE und Eon reagiert.

ver.di sieht Transaktion für beide Unternehmen vorteilhaft

Die Transaktion sei wertsteigernd, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske. „Das ist auch im Interesse der Beschäftigten und kann langfristig tarifgebundene Arbeitsplätze erhalten und sichern“, so der Gewerkschafter. „Die Chance für alle Beteiligten liegt darin, starke und investitionsfähige Unternehmen aufzubauen und Perspektiven für Wachstum und Arbeitsplätze zu erschließen“, betont Bsirske.

„Die geplante Neuordnung der größten deutschen Energiekonzerne ist die richtige Antwort auf die gewaltigen Herausforderungen, die ihnen die Energiewende bereits gestellt hat und noch stellen wird. Beide Unternehmen haben nun die Möglichkeit, in Wachstum zu investieren. Das sichert Arbeitsplätze für die Zukunft und bietet den Beschäftigten neue Chancen“, so der IG-BCE-Vorsitzende Michael Vassiliadis.

RWE wird zur Nummer Zwei im Bereich Offshore Windenergie

Die Gewerkschaften sehen deutliche Skalenvorteile für künftige Investitionen bei Eon im Netz- und Vertriebsgeschäfts. So könne Eon zu einem der führenden Anbieter in diesem Bereich werden. RWE wiederum wird durch die Transaktionen zur Nummer Drei für erneuerbare Energien im Europäischen Markt. Auf dem Windenergie-Markt würde RWE zur Nummer Zwei im Bereich Offshore-Windenergie und zur Nummer Fünf im Windenergie-Onshore Bereich werden.

© IWR, 2018

12.03.2018